
Karsten Thomas
Die IT- und insbesondere die Cloud-Souveränität sind essenzieller denn je. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, digitale Technologien und Cloud-Services effizient zu nutzen, gleichzeitig jedoch Kontrolle über Daten, Prozesse und kritische Abhängigkeiten zu behalten. Digitale Souveränität bedeutet dabei weit mehr als die Wahl eines bestimmten IT-Providers. Sie beschreibt die Fähigkeit, digitale Ressourcen selbstbestimmt, sicher und unabhängig zu gestalten, zu kontrollieren und weiterzuentwickeln.
Steigende regulatorische Anforderungen, komplexe Lieferketten und zunehmende Abhängigkeiten von Technologieanbietern erhöhen den Bedarf an Transparenz und Nachweisbarkeit. Gleichzeitig fehlt vielen Unternehmen ein objektiver Maßstab, um den eigenen Souveränitätsgrad zu bewerten und gezielt weiterzuentwickeln. Wir unterstützen Sie dabei, digitale Souveränität strukturiert zu analysieren, messbar zu machen und im Rahmen unabhängiger Prüfungsleistungen nachvollziehbar zu beurteilen.
Digitale Souveränität betrifft weit mehr als den Speicherort von Daten. Relevant sind insbesondere:
Unternehmen benötigen daher einen strukturierten Ansatz, um Souveränität nicht nur strategisch zu diskutieren, sondern objektiv bewerten und nachweisen zu können.

Der erste Schritt besteht darin, Transparenz über die aktuelle Situation zu schaffen. Gemeinsam analysieren wir die bestehende IT- und Cloud-Landschaft, identifizieren Abhängigkeiten und bewerten die relevanten Einflussfaktoren auf die digitale Souveränität. Dabei orientieren wir uns unter anderem an anerkannten Referenzmodellen wie dem Cloud Sovereignty Framework der Europäischen Kommission und den C3A-Kriterien des BSI.

Mit dem Sovereignty Maturity Level (SML) stellt BDO einen strukturierten Ansatz zur Bewertung digitaler Souveränität bereit. Das Modell übersetzt abstrakte Anforderungen in nachvollziehbare und messbare Kriterien. Dabei werden strategische, rechtliche, organisatorische und technologische Aspekte ganzheitlich betrachtet. Ziel ist die Bestimmung eines belastbaren Reifegrads sowie die Identifikation konkreter Handlungsfelder für die Weiterentwicklung der digitalen Souveränität.

BDO begleitet Unternehmen nicht nur bei der Bewertung ihrer digitalen Souveränität, sondern auch bei deren unabhängiger Prüfung. Auf Basis geeigneter Kriterien, eines klar definierten Prüfungsgegenstands und belastbarer Nachweise können Assurance-Leistungen nach ISAE 3000 durchgeführt werden. Dadurch erhalten Kunden eine objektive und nachvollziehbare Beurteilung ihres Souveränitätsniveaus.
Wir schaffen Klarheit über Abhängigkeiten von Technologien, Plattformen, Dienstleistern und Rechtsräumen. Dadurch entsteht eine fundierte Entscheidungsgrundlage für IT- und Cloud-Strategien.
Digitale Souveränität wird anhand definierter Kriterien und geeigneter Nachweise bewertet. Unternehmen erhalten belastbare Ergebnisse statt subjektiver Einschätzungen oder Herstellerversprechen.
Ein Souveränitäts-Framework hilft dabei, Anforderungen aus Informationssicherheit, Datenschutz, Auslagerungsmanagement, Resilienz und weiteren regulatorischen Bereichen integriert zu betrachten und vorhandene Nachweise effizient zu nutzen.
Was unterscheidet digitale Souveränität von Informationssicherheit? | Wie wird digitale Souveränität messbar? | Kann digitale Souveränität geprüft werden? |
| Informationssicherheit ist ein zentraler Bestandteil digitaler Souveränität, umfasst jedoch nicht alle Aspekte. Digitale Souveränität betrachtet zusätzlich rechtliche, strategische, organisatorische und technologische Abhängigkeiten. | Durch klar definierte Kriterien, nachvollziehbare Nachweise und strukturierte Bewertungsmodelle wie das Sovereignty Maturity Level (SML). | Ja. Sofern ein klar definierter Prüfungsgegenstand, geeignete Kriterien und ausreichende Nachweise vorliegen, kann die Beurteilung im Rahmen unabhängiger Assurance-Leistungen nach ISAE 3000 erfolgen. |
Gemeinsam schaffen wir Transparenz über Abhängigkeiten, bewerten Ihren aktuellen Reifegrad und unterstützen Sie dabei, digitale Souveränität zu einem belastbaren Bestandteil Ihrer Governance-, Risiko- und Compliance-Strategie zu machen.

Karsten Thomas

Markus Keil

Svenja Burmester